Eltern für Eltern

Die Arbeit des Vereins

Eltern für Eltern – Gemeinsam durch die Rett-Welt

Seit fast 40 Jahren begleiten wir als Elternhilfe andere betroffene Familien – mit offenem Ohr, echtem Verständnis und der Erfahrung aus dem eigenen Alltag. Denn wer selbst ein Kind mit Rett-Syndrom hat, weiß, wie es sich anfühlt, wenn die Diagnose plötzlich das ganze Leben auf den Kopf stellt.

Gerade in dieser ersten, oft überwältigenden Zeit nach der Diagnose möchten wir für Euch da sein. Wir wissen: Es braucht nicht immer sofort große Antworten – manchmal reicht schon ein verständnisvoller Austausch, jemand, der einfach zuhört und sagt: „Ich kenne das.“ Unsere Hilfe kommt von Herzen – und aus eigener Erfahrung.

Die Elternhilfe lebt von diesem Miteinander. Unser Verein fördert den Austausch unter betroffenen Familien – in persönlichen Gesprächen, bei Treffen oder über digitale Wege. Denn nichts ist wertvoller als das Wissen, nicht allein zu sein. So können wir der oft empfundenen Isolation nach der Diagnose etwas entgegensetzen – Nähe, Verständnis und Gemeinschaft.

Tamara Philippi, selbst Mutter einer Tochter mit Rett-Syndrom, ist dabei Eure erste Ansprechpartnerin. Sie kennt die Herausforderungen, aber auch die kleinen und großen Lichtblicke, die das Leben mit einem Rett-Kind mit sich bringt.

Neben der Begleitung von Familien setzen wir uns auch für die medizinische Forschung ein. Denn das Rett-Syndrom zeigt sich bei jedem Kind anders – und wir möchten dazu beitragen, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit neue Erkenntnisse gewinnen. Zum Wohl unserer Kinder – und aller, die noch folgen.

Starke Gemeinschaft – auch vor Ort

Innerhalb unserer Elternhilfe haben sich in vielen Regionen lokale Gruppen gebildet – von Eltern für Eltern. Sie nutzen die räumliche Nähe, um betroffene Familien ganz persönlich zu begleiten und zu unterstützen.

Ob bei kleinen Treffen im Café, gemeinsamen Ausflügen, Informationsveranstaltungen oder Familienwochenenden – der Austausch untereinander tut einfach gut. Hier ist Platz für ehrliche Fragen, gemeinsame Freuden und manchmal auch für Tränen. Niemand muss erklären, was Rett-Syndrom bedeutet – denn alle wissen es.

Diese regionale Vernetzung ist für viele Familien ein wichtiger Anker. Sie schafft Nähe, Vertrauen und das Gefühl: Wir sind nicht allein.

Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest oder den Kontakt zu einer Gruppe in Deiner Nähe suchst – melde Dich gern bei uns. Wir freuen uns auf Dich!

 

Eine Gruppe Deiner Nähe und die Ansprechpartner findest Du Hier

In medizinischen und wissenschaftlichen Fragen werden wir unterstützt durch unseren
Ärztlicher Berater:
Prof. Dr. med. Bernd Wilken
Wissenschaftlicher Beirat:
Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Christen
Prof. Dr. rer. nat. Peter Burfeind
Prof. Dr. med. Martin Zenker


in der Öffentlichkeitsarbeit durch
Botschafterin: Leslie Malton
Schirmherr: Erdal Keser

Ansprechpartnerin für
Eltern - kostenlose Beratung
Tamara PhilippiJetzt Erstgespräch anfragen

Tätigkeiten und Aktivitäten

  • Beratung von betroffenen Eltern, Ärzten, Lehrern, Therapeuten und allen, die im täglichen Leben mit dem Rett-Syndrom zu tun haben
  • Vermittlung von Kontakten zwischen betroffenen Eltern
  • Jahreshauptversammlung mit Fachvorträgen
  • Familienwochenenden und Familientreffen innerhalb der Regionalgruppen und Landesverbänden
  • Angebot von Fortbildungsmaßnahmen
  • Angebot von Ferienfreizeiten
  • Arbeitsgruppe »Erwachsene mit Rett-Syndrom«
  • Präsenz der Elternhilfe bei Kongressen, Symposien und Fachmessen
  • Weitergabe von Informationen über das Rett-Syndrom

Aktivitäten in den Regionen

Die Elternhilfe hat seit Mitte der neunziger Jahre die Bildung von regionalen Gliederungen gefördert. Derzeit gibt es solche Gruppen oder auch eingetragene Vereine in:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Schleswig-Hol­stein/Hamburg (Landesverband Nord)
  • Thüringen/Sachsen/Sachsen-Anhalt (Mitteldeutschland)
  • Saarland (mit Mosel und Pfalz)
  • Niedersachsen/Bremen
  • Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg (Nord-Ost)
  • Nordrhein-Westfalen und
  • Rhein­-Main Gebiet

Die bislang zu verzeichnenden Aktivitäten in den Landesverbänden und Regionalgruppen und das Ausmaß, in dem diese Angebote wahr­genommen werden, unterstreichen, wie notwendig die Arbeit der Elternhilfe vor Ort ist. Dabei bedeutet »vor Ort« in einigen Gebieten immer noch stundenlange Anreisen. In den Zielen und Aufgaben unterscheiden sich die Landesverbände und Regionalgruppen in keiner Weise von der Bundeselternhilfe. Vielmehr sind sie Multiplikatoren des Vorstandes und nutzen die Nähe zu den Mitgliedern zu noch intensiverer Betreuung.

Mehrmals jährlich veranstalten die Regionalgruppen und Landesverbände Tagestreffen. Diese Veranstaltungen dienen nicht nur dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Kontakthal­ten untereinander, sondern ebenso der Information über das Rett-Syndrom: Medizinische Re­ferate und Vorträge von Therapeuten stehen dabei im Vordergrund, aber auch die Vorstellung von orthopädischen Hilfsmitteln oder Hilfestellungen bei juristischen Fragen zum Sozialrecht werden angeboten.

Über diese Veranstaltungen hinaus organisieren die Regionalgruppen Wochenenden für be­troffene Familien. Bei diesen Treffen werden ebenfalls regelmäßig Referenten für ein bestimm­tes Schwerpunktthema eingeladen. Mindestens ebenso wichtig ist aber, dass die Familien an solchen Wochenenden genügend Zeit zum Austausch mit anderen betroffenen Eltern finden. Sowohl bei den eintägigen Elterntreffen als auch an den Familienwochenenden stellt die El­ternhilfe Betreuungspersonal für die Mädchen und deren Geschwister zur Verfügung, so dass für die Eltern auch Freiräume geschaffen werden.

Die Elternhilfe mit ihren ehrenamtlichen Vorständen steht darüber hinaus individuell für Fra­gen zu den verschiedensten Problemen zur Verfügung, natürlich auch über die Treffen hinaus. Unsere Arbeit finanzieren wir im Wesentlichen über Beiträge und Spenden, durch uns von Gerichten zugedachte Bußgelder und inzwischen mehr und mehr über Selbsthilfefördermittel der Krankenkassen.

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Rett Deutschland e.V. – Elternhilfe für Kinder mit Rett-Syndrom – ist als gemeinnützig anerkannt, Spenden sind von der Steuer absetzbar.

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