Logopädisches Arbeiten in Anlehnung an das Konzept nach Castillo Morales

Als Logopädin habe ich zunehmend Kinder zu betreuen, die nicht nur im Bereich von verbaler Sprache gestützt und gefördert werden sollten, sondern wegen Ess- und Trinkschwierigkeiten, unkontrolliertem Speichelns, mangelndem Lippenschluss usw.

Oft geht die Förderung dabei mit der Regulierung von Muskelketten im Gesichtsbereich und gesamtkörperlich einher. Das heißt die mimische Muskulatur, die Zungenmuskulatur, das Gaumensegel und im Bereich der Atmung gilt es Muskeln, die zu stark aktiviert werden und solche die zu wenig arbeiten, in ein günstiges Gleichgewicht zu bringen.

Das Konzept nach Castillo-Morales ist ein ganzheitliches, wobei die Erarbeitung von Muskelfunktionen immer eingebettet sein soll in eine gute Interaktion und Kommunikation, auch wenn diese nicht unbedingt sprachlich funktionieren kann.

Es geht um würdigen Respekt vor Menschen, ob Kind oder erwachsen, die aufgrund einer neurophysiologischen Behinderung bestimmte motorische Fähigkeiten nicht haben oder wenig günstig entwickeln konnten und dennoch viel Potential besitzen zu deren Veränderung und Verbesserung. Durch gezielte Stimulierung an motorischen Punkten soll eine Sensibilisierung des Körperbereiches geschehen, sodass dieser besser wahrgenommen und damit für das Kind besser kontrollierbar werden kann. Dabei müssen die gesamtkörperlichen Haltungsmöglichkeiten des Kindes beachtet ggf. optimiert und verändert werden.

Informationen und ein Verzeichnis über Castillo-Morales-Therapeuten erhalten Sie über folgende Adresse:

Castillo-Morales-Vereinigung e.V.

Spanische Allee 27
14129 Berlin

Tel: 030-80205197
Fax: 030-80205198

www.castillomoralesvereinigung.de

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