Hilfsaktionen
Nicole gewinnt beim Star-Quiz für die Elternhilfe
Am 18. März 2004 hat NICOLE in der ARD-Sendung Star Quiz mit Jörg Pilawa mitgespielt und unserer Elternhilfe den Betrag von 7500 Euro zukommen lassen.
Anfang diese Jahres habe ich die Sängerin NICOLE angeschrieben. Kurz beschrieb ich das Rett-Syndrom, unsere eigene Odyssee bis zur Diagnose so wie die Arbeit unserer Elternhilfe. In diesem Schreiben habe ich angefragt, ob sie sich vorstellen könnte, die Elternhilfe zu unterstützen. NICOLE antwortete über ihre Fan-Club-Zentrale Berlin, dass sie in jedem Jahr einer Organisation ihre Aufmerksamkeit schenkt und sie sich entschlossen habe, die Elternhilfe für Kinder mit Rett-Syndrom in Deutschland e.V. im Jahr 2005 zu unterstützen. Eine Delegation dieser Fan-Club-Centrale befindet sich im Juli im Saarland und wir haben vereinbart, uns zu treffen um zu besprechen, in welchem Rahmen NICOLE bereit und in der Lage ist, uns Hilfe zu gewähren.
Gabi Keßler
Regionalgruppe Mosel-Saar-Pfalz
Pierre Littbarski und Margarete Schreinemakers gewinnen für die Elternhilfe

Pierre Littbarski und Margarete Schreinemakers gewinnen für die Elternhilfe in der Sendung Star-Quiz mit Jörg Pilawa: 40 Jahre Bundesliga.
"Wir möchten Kinder unterstützen, die am Rett-Syndrom leiden. Das ist eine genetisch bedingte neurologische Störung, die überwiegend Mädchen betrifft."
Wie aus Kuchen 5.000 Euros werden
Es klingt wie ein Märchen und ist doch wahr.
Die Mitarbeiter des Warenhauses Wal-Mart in Düsseldorf sind wie eine große Familie: Als eine junge Kassiererin die kleine Celine zur Welt bringt, freuen sich alle. Als Celine sich nicht richtig entwickelt, bangen alle mit. Als dann mit gut einem Jahr die Diagnose Rett-Syndrom gestellt wird, sind alle schockiert.
Besonders betroffen ist Anja Zlotosch, Hauptkassiererin und Betriebsratsmitglied. Sie fühlt mit der jungen Mutter als wäre sie ihre eigene Tochter und Celine ihr Enkelkind. Als Frau der Tat überlegt sie, wie sie helfen kann. Ihre Söhne recherchieren im Internet, sie telefoniert mit Dr. Laccone und wird weiter an unseren Elternverein verwiesen. Wir schicken Informationsmaterial.
Sie hat die Idee, am ersten Samstag im Juli 2003 auf dem Wal-Mart-Parkplatz eine große Kuchenverkaufsaktion zu organisieren. Die Geschäftsführung gibt grünes Licht und verspricht, den eingenommen Betrag zu verdoppeln. Der Zeitpunkt ist gut gewählt: Als Kassiererin weiß sie, dass Anfang des Monats das Geld noch "flüssig" ist.
Die Bäcker der näheren und weiteren Umgebung werden um Kuchenspenden gebeten. Celines Familie backt um die Wette. Der Bäcker von Wal-Mart spendet trotz Umsatzeinbuße selbst noch Kuchen.
Zum Schluss stehen 40 Blechkuchen und 30 Torten bereit, die alle nebst Kaffee, Cola und Würstchen verkauft werden. Selbst die zur Dekoration gespendeten Blumen einer Gärtnerei werden noch in bare Münze umgesetzt. Beim Verkauf helfen die ganze Familie Zlotosch, ihre Nachbarinnen sowie Celines Eltern und Großeltern. Das Ergebnis: 1.865,50 Euro.
Kurz darauf darf Frau Zlotosch auf einer bundesweiten Versammlung des Wal-Mart-Managements in Wuppertal sprechen. Sie hat sich gut darauf vorbereitet. Sie hält sich aber kaum an ihren Zettel, sondern spricht mehr aus ihrem Herzen. Ein amerikanischer Kollege nimmt spontan seine Kappe ab und geht durch die Reihen. Es kommen noch einmal 638 Euro und 1$ zusammen. Auch dieser Betrag wird von Wal-Mart verdoppelt.
So kann Anja Zlotosch im Oktober auf dem Reha-Messestand der Elternhilfe zusammen mit ihrem Geschäftsführer Herrn Zipfel einen Scheck von 5.010,18 Euro überreichen.
Wal-Mart sei Dank und vor allem der guten Fee Anja Zlotosch!
Elisabeth Herting
Versteigerung von original signierten No Angels Shirts
Vom 7. bis 17. Juni 2003 wurden beim Internetauktionshaus www.ebay.de 10 Shirts versteigert. Sie sind von der Pop-Gruppe NoAngels handsigniert und wurden uns von der Managementfirma Tresor TV für die Auktion zur Verfügung gestellt. Insgesamt kamen 426,02 Euro zusammen.
Geld statt Geschenke - Artikel in der Stadtpost Mühlheim am Main 12.06.2002
Die kleine Lisa ist am Rett-Syndrom erkrankt
Elterninitiative sammelt für Forschungsprojekt an der Universität Göttingen / Geld statt Geschenke
Immer wenn Prominente für Behinderte einsetzen, dann rücken Menschen mit Handicaps für kurze Zeit ins Rampenlicht. Julia Roberts engagiert sich seit Jahren für die Erforschung des Rett-Syndroms, einer im frühen Kindesalter auftretenden schweren neurologischen Störung, die fast nur Mädchen betrifft. Julia Roberts kleiner Freundin Abigail kostete die Krankheit leider das Leben.
Ein Mädchen mit genau dieser Krankheit wohnt in Mühlheim-Dietesheim. Sie heißt Lisa Römer. Sie ist fast 9Jahre alt (geboren am 25.Juni1993), sie kann nicht sprechen, nicht laufen, hat eine gewaltige Rückenverbiegung und benötigt ständige Aufsicht. Aber durch ihre meist ansteckende Fröhlichkeit verbreitet sie viel gute Laune. Im Alter von einem Jahr wurden die ersten Anzeichen der Krankheit sichtbar, kleine Fortschritte beim Sprechen der ersten Wörter und in den Krabbelbewegungen gingen aber sehr bald wieder verloren. Im Alter von 18 Monaten sprach ein Arzt erstmals im Zusammenhang mit Lisa das Wort "Rett-Syndrom".
Das Rett-Syndrom wurde 1966 erstmals von dem Wiener Arzt und Jugendpsychiater Professor Andreas Rett beschrieben. Alle betroffenen Mädchen zeigten eine auffällige Übereinstimmung in ihrer klinischen Symptomatik.
Es fielen autistische Verhaltensweisen, Sprachverlust, Krampfanfälle, Bewegungsstereotypien in Form typischer waschender und knetender Handbewegungen, Hyperventilation und eine eigentümliche, durch Gleichgewichtsstörungen charakterisierte Gangstörung auf. Im Verein "Elternhilfe für Kinder mit Rett-Syndrom in Deutschland e.V." sind die Eltern von 360 Mädchen organisiert. Außerdem gibt es 240 fördernde Mitglieder, meist Großeltern, Geschwister und Freunde. Da Wissenschaftler zunehmend die komplizierten Prozesse im menschlichen Gehirn in Erfahrung bringen, können sie vielleicht irgendwann in Zukunft den dann jungen Mädchen Hilfe bringen. Für ein Forschungsprojekt von Dr. F.Laccone an der Universität Göttingen mit diesem Ziel sammelt die Elternhilfe dringend Geld. Von den benötigten 150.000 Euro sind in 6 Monaten erst ein Viertel zusammen gekommen. Für die betroffenen Eltern dauert alles viel zu lange.
Anlässlich seines 60.jährigen Geburtstages verzichtete Günter Constantin, der Opa der kleinen Lisa, auf persönliche Geschenke und erbat eine Geldspende von Verwanden, Freunden und Bekannten für das Forschungs-Projekt. Die Elternhilfe der Organisation Rett-Syndrom Deutschland e.V., vertreten durch die Geschäftsführerin, Bärbel Ziegeldorf, durfte einen Scheck von 1100 Euro entgegen nehmen. Die Homepage der Elternhilfe www.rett.de gibt ausführlich über die Ziele des Vereins und die Details der Krankheit Auskunft.
Erlös des Weihnachtsbasars zugunsten der Rett-Elternhilfe
Die Schülerinnen und Schüler des Sophie-Hedwig-Gymnasiums in Diez an der Lahn lassen traditionell den Erlös ihres Weihnachtsbasars mildtätigen Zwecken zugute kommen.
Da der Basar zu Weihnachten 2001 der letzte während meiner Schulzeit war, kam mir die Idee, etwas für das Forschungsprojekt der Rett?Elternhilfe und somit auch für meine Schwester Stefanie zu tun. Ich hatte schon einige Wochen vorher in der Schule Info-Broschüren verteilt, ein Werbeplakat für die Restgeldaktion aufgehängt und ein Sammelglas aufgestellt. Es gab also kaum noch jemanden, der nicht wusste, was das Rett-Syndrom ist. Meine Mitschülerinnen und Mitschüler unterstützten meine Idee.
Am Tage des Weihnachtsbasars beteiligten sich alle Klassen mit Verkaufsständen und erzielten den großartigen Erlös von 2.107,94 Euro.
Mit 420 Euro wurde die Patenschaft eines Kindes in Brasilien finanziert. Diese Patenschaft wurde Jahr für Jahr an die nächsten Abiturienten übergeben und wurde jetzt von der Schülervertretung übernommen. Die Restsumme von 1.687,94 Euro wurde der Rett-Elternhilfe zur Verfügung gestellt. Bei der Restgeldaktion kamen neben vielen ausländischen Münzen noch zusätzlich 72,45 Euro zusammen.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Schülermitverwaltung und dem Lehrerkollegium des Diezer Sophie-Hedwig-Gymnasiums für ihre Unterstützung herzlich bedanken.
Da ich sofort nach dem Abitur meinen Wehrdienst antreten musste, konnte ich bei der Scheckübergabe leider nicht anwesend sein. Diese angenehme Aufgabe hat meine Mutter gerne für mich übernommen.
Florian Mittag
