Anschreiben
Julia Roberts setzt sich schon seit Jahren
für Kinder mit Rett-Syndrom ein.
Auch Sie können uns unterstützen, indem Sie Presse, Funk und Fernsehen
anschreiben. Verwenden Sie doch dazu den vorbereiteten Text. Dazu können Sie
sich eine Pressemitteilung im Windows
DOC Format herunterladen. Das Bild können Sie auf Ihrem Computer speichern,
indem Sie es mit der rechten Maustaste anklicken und "speichern als" auswählen.
Den Text markieren Sie mit der Maus und fügen ihn in ihren Texteditor ein, dort
können Sie ihn an Ihre Situation anpassen.
An xxxxxx
Betr.: xxxxxx
Sehr geehrte/r xxxxx, sehr geehrte Damen und Herren,
immer wenn eine berühmte Person - hier Julia Roberts - sich für Behinderte einsetzt,
verdient sie zurecht unsere Aufmerksamkeit. Sie setzt sich seit Jahren ein für die
Erforschung des Rett-Syndroms, einer im frühen Kindesalter auftretenden schweren
neurologischen Störung, die fast nur Mädchen betrifft. Ihrer kleine Freundin Abigail
kostete die Krankheit leider das Leben.
Ein Mädchen mit genau dieser Krankheit wohnt in xxxxxxx. Sie heißt xxxxxx und ist
meine/unsere Tochter. xxxx ist xx Jahre alt (*xx.xx.19xx), sie kann nicht sprechen,
nicht laufen, hat eine gewaltige Rückenverbiegung und benötigt ständige Aufsicht.
Aber durch ihre meist ansteckende Fröhlichkeit verbreitet sie viel gute Laune. Im
Alter von einem Jahr wurden die ersten Anzeichen der Krankheit sichtbar, kleine
Fortschritte beim Sprechen der ersten Wörter und in den Krabbelbewegungen gingen
aber sehr bald wieder verloren. Erst im Alter von xx Jahren fiel erstmals in ihrem
Zusammenhang das Wort "Rett-Syndrom". Den beiliegenden kleinen Fotos kann man die
Schwere der Erkrankung nicht ansehen.
In der "Elternhilfe für Kinder mit Rett-Syndrom in Deutschland e.V." sind die Eltern
von 360 Mädchen organisiert. Außerdem gibt es 240 fördernde Mitglieder, meist Großeltern,
Geschwister und Freunde. Das beiliegende Faltblatt der Elternhilfe ist nur ein Angebot
an Sie zur Information. Es gibt ausführlich über die Details der Krankheit Auskunft.
Sollten Sie die Möglichkeit haben, die ebenfalls beiliegende Pressemitteilung einmal
in Ihrer Zeitung zu drucken, wäre das ein wunderschöner Beitrag, die Kenntnis über
die auch unter Ärzten kaum bekannten Krankheit zu verbreiten.
Da Wissenschaftler zunehmend die komplizierten Prozesse im menschlichen Gehirn in
Erfahrung bringen, können sie vielleicht irgendwann in Zukunft den dann jungen Mädchen
Hilfe bringen. Für ein Forschungsprojekt von Dr. F. Laccone an der Universität Göttingen
mit diesem Ziel sammelt die Elternhilfe dringend Geld. Von den benötigten 150.000
Euro sind in 6 Monaten erst ein Viertel zusammen gekommen. Für uns als betroffene
Eltern dauert alles viel zu lange. Glauben Sie, dass die Öffentlichkeit der Zeitungsleser
mit Ihrer Unterstützung ebenfalls für dieses Ziel zu gewinnen wäre?
Mit freundlichen Grüßen
Bilddatei, Pressemitteilung und Internetseite des Forschungsprojektes anbei auf
Diskette
