Zwischenbericht Feb.03
Liebe Mitglieder der Elternhilfe Rett-Syndrom,
mit diesem Schreiben möchte ich mich für die Unterstützung des Projektes zum
Versuch einer Proteintherapie beim Rett-Syndrom herzlich bedanken. Hierzu möchte
ich kurz über die Verwendung des gespendeten Geldes und über den Stand des
Projektes informieren.
Seit dem 1. November 2002 wird über die uns zur Verfügung gestellten Mittel
ein wissenschaftlicher Mitarbeiter finanziert. Er wurde zunächst für zwei Jahre
eingestellt mit dem Gehalt BAT IIa/halbe. Sein Name ist Prakasha Kempaiah. Er
ist 27 Jahre alt und hat in Indien an der Bangalore Universität sein "Masters of
Science" erlangt. Seine bisher gesammelten Erfahrungen in der Proteinbiochemie
sind die notwendigen Voraussetzungen für die Durchführung und Weiterentwicklung
des Projektes. Wie bereits bei der letzten Bundesversammlung in Göttingen
vorgetragen, haben wir bereits ein entsprechendes Protein isolieren können, das
alle Bestandteile besitzt, um die weiterführenden Experimente in Zellkulturen
und bei Mausmodellen durchzuführen. Zurzeit sind wir mit der
Produktionsoptimierung des Proteins beschäftigt, da wir ausreichende Mengen des
rekombinanten Proteins benötigen, um die weiteren Experimente durchzuführen. Zu
diesem Zweck werden alternative Proteinproduktionssysteme ausgetestet.
Herr Kempaiah hat diese Aufgabe übernommen und nach einer Eingewöhnungszeit
arbeitet er mit großem Engagement und Begeisterung an dem Projekt.
Es ist meine Absicht, in regelmäßigem Abstand über diesen Weg oder, falls
notwendig, über E-Mail-Verteiler die Mitglieder der Elternhilfe darüber zu
informieren.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Franco Laccone
