Forschungsprojekt

  • Stuart Cobb (Univers. of Edingburgh, GB)

 

Während der Jahreshauptversammlung am 07. April stellte Prof. Dr. Peter Burfeind die Auswahlkriterien des wissenschaftlichen Beirates der Elternhilfe vor.
Gemäß dem Wunsch der Mitgliederversammlung 2017 wurden in Berlin Wissenschaftler gezielt angesprochen. Aus diesem Fundus wählten Prof. Burfeind, Prof. Christen und Prof. Wilken in einem Treffen des wissenschaftlichen Beirates im Dezember 2017 sieben in Frage kommende Projekte aus. Der wissenschaftliche Beirat entschied sich für ein 2stufiges Verfahren: 1. Einsendung einer Kurzfassung, danach erneute Beratungen 2. Anforderung der ausführlichen Anträge.

Von den sieben angesprochenen Wissenschaftlern hat einer eine Absage erteilt, eine andere Wissenschaftlerin hat nach einer Detailnachfrage dennoch keinen Antrag eingereicht.
Die fünf eingereichten Langanträge wurden vom wissenschaftlichen Beirat nach den Richtlinien der DFG (Deutschen Forschungsgesellschaft) begutachtet, hiervon wurden drei den Mitgliedern zur Abstimmung vorgestellt.

  1. Prof. Cobb (Univers. of Edingburgh, GB):
    Weiterführung von Analysen, die auf der Minigene-Technologie (wurden bereits 2017 in Nature publiziert) basieren.
  2. Prof. Huppke/Dr. Wegener (UMG, Göttingen):
    In diesem Projekt geht es um die Reparatur von bereits bestehenden MECP2-Mutationen mit Hilfe einer speziellen Technologie in der Zellkultur mit späterer Überprüfung im Mausmodell.
  3. AG um Prof. Rosenmund (Charité, Berlin):
    Wissenschaftliche Studie über drei Subprobjekte, bei denen es bei zweien um die unterschiedliche Untersuchung und Gegenüberstellung von verschiedenen MeCP2-Neuronentypen handelt und dem dritten um die Regulierung von speziellen Signalwegen in MeCP2-defizienten neuralen Netzwerken.

Begutachtet und „Punktevergabe“ wurden seitens des wissenschaftlichen Beirates nach den Richtlinien der DFG

  • Der wissenschaftliche Ansatz
  • Bisherige Publikationen (Publikationsfreudigkeit)
  • Vorarbeiten
  • Manpower
  • Invitro / inviko Analysen
  • Therapeutisches Potential
  • Patente
  • Kooperationen / Kooperationsbereitschaft
  • Nachvollziehbarkeit der beantragten Mittel

Hieraus ergab es ein Ranking seitens des wissenschaftlichen Beirates:

  1. Prof. Cobb
  2. Prof. Rosenmund
  3. Prof. Huppke / Dr. Wegener

Über alle Projekte wurde ausführlich mit Herrn Prof. Burfeind und Herrn Prof. Wilken diskutiert.

Die Mitgliederversammlung folgte mit überragender Mehrheit dem Ranking des wissenschaftlichen Beirates.

Prof. Cobb hat im E-Mail-Verkehr die Zusammenarbeit inzwischen bestätigt, die Vertragszeichnung fiel jedoch nach Redaktionsschluss.

https://www.ed.ac.uk/discovery-brain-sciences/our-staff/research-groups/stuart-cobb

Im Namen der Mitgliedschaft danke ich Herrn Prof. Christen, Herrn Prof. Burfeind und Herrn Prof. Wilken mit großer Hochachtung vor der wissenschaftliche Leistung und dem hohen Zeitaufwand für die Begutachtung der Projekte.

https://www.ed.ac.uk/discovery-brain-sciences/our-staff/research-groups/stuart-cobb

Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten, geben Sie bei Spendenaktionen bitte stets das Forschungskonto der Elternhilfe bei der Volksbank Kassel – Göttingen IBAN: DE 34 5209 0000 0042 2178 08 an.

Gabi Keßler, Vorsitzende

Ansprechpartner für Eltern

Birgit Lork

Stockumer Straße 3
58453 Witten
Tel.: 02302 – 9625 660
Mail: info@rett.de